1. Keine Einspeisegenehmigung

In manchen Fällen (z.B. bei sehr alten Hausanschlüssen) verweigert der Netzbetreiber die Einspeisung. Eine Nulleinspeiseanlage ist dann die einzige Option.

2. Bürokratie vermeiden

Ohne Einspeisung entfallen einige Meldepflichten und Abrechnungen. Für kleine Anlagen kann das attraktiv sein.

3. Maximale Unabhängigkeit

Wer komplett autark sein möchte, braucht keine Verbindung zum Netz für die Einspeisung.

Technische Umsetzung

Eine Nulleinspeiseanlage benötigt:

Die Rolle des Energiemanagements

Ein Energiemanagementsystem wie SOLIO ist bei Nulleinspeisung besonders wichtig:

Praxisbeispiel

Situation: 8 kWp PV-Anlage, Netzbetreiber genehmigt keine Einspeisung

Lösung mit SOLIO:

  1. Energiezähler misst kontinuierlich den Verbrauch
  2. SOLIO regelt den Wechselrichter auf exakt diesen Wert
  3. Überschuss fließt in den 10 kWh Speicher
  4. Bei vollem Speicher: Wärmepumpe oder Heizstab nutzen den Strom
  5. Ergebnis: 0 Watt Einspeisung, 95% Eigenverbrauch

Vor- und Nachteile

Vorteile:

Nachteile:

Fazit

Nulleinspeisung ist eine praktikable Lösung für bestimmte Situationen. Mit dem richtigen Energiemanagement und ausreichend Speicherkapazität lässt sich der Solarstrom trotzdem fast vollständig nutzen.

Beratung zur Nulleinspeisung anfragen